MUTTER-KIND-BINDUNGSANALYSE 

Mutter-Kind-Bindungsanalyse

Förderung der vorgeburtlichen Mutter-Kind-Beziehung

Exclusiv in der PRAXIS FÜR FAMILIENPSYCHOLOGIE - TIROL

 seit 2016

Liebe Schwangere

ich freue mich sehr ein neues Angebot aus dem Bereich der Pränatalen Psychologie anbieten zu dürfen! 

Die Mutter-Kind-Bindungsanalyse (in Österreich auch als vorgeburtliche Beziehungsförderung bekannt) wurde in den 90-er Jahren von den Psychoanalytikern Dr. Hidas und Dr. Raffai entwickelt. Seit dem findet sie in den USA, Deutschland, Österreich, Ungarn u.a. eine breite Anwendung. 

Bei mehr als 7000 bindungsanalytisch begleiteten Schwangeren zeigten sich positive Auswirkungen sowohl  auf die Verläufe der Schwangerschaften und die Geburten als auch auf die Eltern-Kind-Bindung und die Entwicklung der Kinder nach der Geburt. 

Die Interesse und Nachfrage an bindungsanalytischen Begleitungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und wird weiter steigen. Dafür gibt es plausieble Gründe und vor allem viele Fallstudien, die die positiven Auswirkungen bestätigen.

Nun freue ich mich sehr, dass die Bindungsanalyse (BA) neben Wien, Steiermark, Oberösterreich und Kärnten auch endlich in Tirol zur Anwendung kommt, damit auch die Frauen in unserem Bundesland endlich davon profitieren können.

Die PRAXIS FÜR FAMILIENPSYCHOLOGIE ist die erste und einzige psychologische Einrichtung in Tirol, die diese Dienstleistung anbietet.

Wollen Sie mehr über die vorgeburtliche Beziehungsförderung/ MUTTER-KIND-BINDUNGSANALYSE erfahren? Vereinbaren Sie jetzt einen Erstgesprächstermin unter 0650 8409661 oder über Kontakt .

Ich freue mich sehr, Sie demnächst bei der BA begrüßen zu dürfen!

Mag. Evelina Cordalija

Was ist die Mutter-Kind-Bindungsanalyse?

Die Bindungsanalyse (kurz:BA) ist eine präventive, psychologische Methode. In der BA werden Sie unterstützt und begleitet eine emotionale Beziehung zu Ihrem Baby schon während der Schwangerschaft aufzubauen und zu vertiefen. Dabei können s.g. "Mikromomente der Liebe" entstehen, die dann die sichere Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind fördern.

Warum ist die Interesse an der Bindungsanalyse so groß?

Die bisherigen Erfahrungen aus den USA, Deutschland, Österreich und Ungarn mit der Bindungsanalyse bestätigen die positiven Auswirkungen der Methode auf verschiedene, für Mutter und Kind relevante Prozesse und Ereignisse während der Schwangerschaft und auch nach der Geburt:

  • Die Frühgeburtenrate nach der Anwendung einer BA ist deutlich niedriger: statt der üblichen Rate von 9%, liegt die Zahl der Frühgeburten nach der BA unter 1%
  • Depressionen während der Schwangerschaft (perinatal) und nach der  Schwangerschaft (postnatal) werden seltener beobachtet: weniger als die üblichen 15-20%
  • Die Kaiserschnitt-Rate liegt deutlich unter der derzeit üblichen Rate von 30%
  • das Stillen gelingt in den meisten Fällen besser als bei Frauen, die an keine BA teilgenommen haben
  • Die Geburtsdauer ist häufig kürzer als sonst
  • weniger Schmerzen und seltene PDA-Anwendung
  • Patientinnen, die an eine BA teilgenommen haben, beschrieben die Geburt als "leichtere Geburt". Sie wendeten verschiedenen Techniken, die sie im Rahmen der BA gelernt haben, an und nahmen den Geburtsprozess als Teamwork zwischen Mutter und Kind wahr.

Erfahrungsberichte aus der BA zeigen, dass nach der Geburt die Babys sich rascher erholen, gut trinken und sich in den nächsten Jahren besser und schneller entwickeln als ihren Gleichaltrigen.

Die Anzahl und die Häufung der trancegenerationellen Konflikte, die eine Schwangere Frau in ihrer Anamnese aufweist, bestimmen zum Teil das Ausmaß an positiven Auswirkungen der Methode. 

Die BA ist kein Allheilmittel, aber sie ist definitiv eine Präventionsmethode mit enormen Potential und vielen positiven "Nebenwirkungen".

Für wen eignet sich die Bindungsanalyse?

Die BA eignet sich für jede Schwangere Frau, die bereit ist schon während der Schwangerschaft, eine positive und konstruktive Verbindung zu ihrem Ungeborenen aufzubauen. Auch Väter haben die Möglichkeit, gemeinsam mit der Partnerin, an bestimmte BA-Sitzungen teilnehmen und den emotionalen Kontakt zu ihrem Ungeborenen Kind aufzubauen.

Die BA unterstützt auch jene Eltern, die sich durch frühere Schwangerschaften (Fehlgeburten, Totgeburten, Eileiter-Schwangerschaften, in Vitro, u.ä) belastet fühlen. Diese Form der Schwangerschaftsbegleitung schafft einen geschützten Raum, in dem auch Ängste, Trauer, Schmerz und Unsicherheiten besprochen werden können. Dadurch können sowohl die werdenden  Eltern als auch das Ungeborene entlastet und die Stabilität der Familie gestärkt werden.

Wie läuft die Bindungsanalyse ab?

Die BA läuft in drei Phasen ab. Dazu kommen zwei Termine für Evaluation (Bewertung) der BA:

  1. Anamnese (transgenerationelle): Beginn ab ca. 20 Schangerschaftswoche; Termine: wöchentlich 1 Stunde (in Summe 4 bis ca. 6 Stunden je nach Bedarf)
  2. Babystunden: 10 bis 12 Stunden; wöchentlich je 1 Stunde
  3. Abschlussstunden: 9 Stunden: ab 36-37 SSW; wöchentlich je 2-3 Stunden
  4. Evaluation 1: einen Monat nach der Geburt/1 Stunde
  5. Evaluation 2: sechs Monate nach der Geburt/1 Stunde

Dauer, Kosten und Fördermittel

Die Bindungsanalyse ist als Prozess zu verstehen, daher dauert die Begleitung mehreren Wochen ( 20. SSW. - 39. SSW) lang. 

Die Kosten betragen derzeit 55,- Euro statt 80,- Euro pro Arbeitseinheit (AE) à 50 Minuten.

Klientinnen, die bei der SVA versichert sind, können einen Antrag auf Rückerstattung der "Gesundheitshunderter" bei der SVA stellen.

Klientinnen, die über eine Zusatzversicherung verfügen, bekommen bei mir Auskunft über Finanzierungsmöglichkeiten.

Derzeit laufen Verhandlungen über Förderungen bzw. Kostenübernahmen mit anderen Trägern.

Bei Interesse an der Bindungsanalyse trotz besonderer sozialer Bedürftigkeit wenden Sie sich bitte an mich persönlich, um alternative Finanzierungsmodelle zu besprechen. 

Mein persönlicher Wunsch und Ziel ist, dass jede Schwangere Frau, die Interesse an der BA hat, die Möglichkeit erhalten sollte daran teilzunehmen, unabhängig von ihrem sozialen Status oder ihrer Herkunft. Auch Sie können dabei helfen diesen Wunsch zu verwirklichen. 

Video zum Thema Bindungsanalyse

Dialog mit dem Ungeborenen. Wenn die Mutter mit dem Kind spricht...

7 min. Beitrag über die Bindungsanalyse in der ORF Mediathek

(etwas nach unten scrollen)

https://religion.orf.at/tv/stories/2751481/

Literatur

Gyorgy Hidas und Jenö Raffai: "Nabelschnur der Seele" (Psychosozialverlag, Gießen)

Christa Balkenhol, Christine Karrasch (Hrsg.): "Mit deiner Liebe wächst meine Seele"

"Leben und Erleben im Mutterleib: Die Methode der vorgeburtlichen Bindungsförderung in Praxis und Theorie"

Sabine Schlotz: "Bauchgeflüster. Schwangerschaftsrituale für eine innige Mutter-Kind-Beziehung"

Helga Blazy (Hrsg.):"Wie wenn man eine innere Stimme hört"

"Bindung im pränatalen Raum" (Mattes Verlag, Heidelberg)

Helga Blazy (Hrsg.): "Gespräche im Innenraum-Intrauterine Verständigung zwischen Mutter und Kind" (Mattes Verlag, Heidelberg)

Wissenschaftliche Artikel

Raffai J (1997) Mutter-Kind-Bindungsanalyse im pränatalen Bereich.

International Journal of Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine 9:Seite 457-466.

Raffai J (1998) Mutter-Kind-Bindungsanalyse im intrauterinen Bereich: Die sonderbaren Ereignisse in einer seltsamen


Raffai J (1999) Die größeren Entwicklungschancen des Kindes im Mutterleib durch die Bindungsanalyse.International Journal of Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine11: Seite 353-364

Schroth G (2009)
Bindungsanalyse nach Raffai und Hidas - Eine Einführung
International Journal of Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine 21 (3-4) Seite 343-347

Schroth G (2010)
Prenatal Bonding (BA): A Method for Encountering the Unborn, Introduction and Case Study
International Journal of Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine 25 (1), Fall 2010

 Welt.International Journal of Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine 10: Seite 209-222

 Auf Wiedersehen in der Praxis für Familienpsychologie!